Wusstest du...?

Auf dieser Seite möchten wir euch über einige interessante Punkte über das Absetzen eines Notrufes, das Verhalten im Ernstfall, welche Bedeutung die verschiedenen Sirenensignale haben und noch vieles mehr informieren. Nicht nur Interessantes, sondern vor allem Wichtiges!

... wie du dich in einem Notfall richtig verhaltest?

Notruf 122


Durch die Wahl des Notrufes 122 werden sie innerhalb kürzester Zeit mit der Notrufzentrale des jeweiligen Bundeslandes verbunden. Diese alarmiert, nach ihrem Hilferuf, umgehend die zuständige Feuerwehr bzw. weitere Rettungsorganisationen.

 

Halte dir immer die 5 W-Fragen bereit, wenn du einen Notruf absetzt:

 

  • WER ruft an?
  • WAS ist geschehen?
  • WO wird Hilfe benötig?
  • WIE sind die Gegebenheiten? (verletzte, eingeklemmte oder vermisste Personen)
  • WIE VIELE Personen sind beteiligt?

Was tun bis Hilfe kommt?

  • Bringe dich in Sicherheit
  • Mache dich (falls im Gebäude eingeschlossen) lautstark bemerkbar
  • Beachte die Rauchgasgefahren (z.B. im Stiegenhaus)
  • Benütze keinen Lift!
  • Bewahre Ruhe!

Was ist zu tun, wenn die Rettungskräfte eintreffen?

  • Weise die Feuerwehr oder andere Einsatzorganisationen ein
  • Gib ihnen Hinweise auf besondere Gefahren (z.B. Gefährliche Stoffe im Fahrzeug oder Gebäude) 
  • Gib ihnen Hinweise über vermisste Personen, deren Anzahl bzw. vermuteten Aufenthaltsort im Gebäude oder an der Unfallstelle 

...  wie eine Alarmierung funktioniert?

Fast alle Alarmierungen der Feuerwehr Spital am Pyhrn werden von der Landeswarnzentrale in Linz durchgeführt. In dieser Einrichtung gelangen alle telefonischen Notrufe (122) und Alarme von automatischen Brandmeldeanlagen aus Oberösterreich ein. Von dort aus werden die zuständigen Feuerwehren mittels eines eigenen Warn- und Alarmierungssystems (kurz WAS) verständigt. In allen Feuerwehrhäusern befindet sich eine sogenannte WAS-Endstelle mit der wiederum alle Pager und die Blaulicht-SMS der Feuerwehrmitglieder bzw. die Sirene angesteuert wird. Weiters kann auch mittels Handy alarmiert werden. 



... wozu brauche ich Zuhause einen Rauchmelder?

Heimrauchmelder warnen rechtzeitig vor einer Gefahr, noch bevor sich die tödlichen Rauchgaskonzentrationen gebildet haben. Der laute Alarm des Rauchmelders weckt dich auch aus dem Schlaf und warnt vor der Brandgefahr. Er verschafft dir den nötigen Vorsprung, um dich und deine Familie in Sicherheit bringen zu können.

  

Es besteht die Möglichkeit Rauchmelder für Zuhause über die Feuerwehr Spital am Pyhrn zu beziehen.

 

 

 

Ansprechpersonen:

 

HBI Patzl Stefan

OBI Glöckl Kevin



... wie eine Brandmeldeanlage funktioniert?

In Spital am Pyhrn sind 6 Brandmeldeanlagen in Betrieb.

In diesen Objekten überwachen Brandmelder die Hitze- und Rauchentwicklung und leiten automatisch einen Alarm in die Landeswarnzentrale nach Linz weiter. Diese wiederum, alarmiert die Feuerwehr Spital am Pyhrn laut oben beschriebenem Alarmplan.



... was ein Druckknopfmelder ist?

Beim Haupteingang (Straßenseitig) des Feuerwehrhauses Spital am Pyhrn (Pyhrnstraße 1) ist ein Druckknopfmelder  angebracht. Kurz nach dem Betätigen, wird telefonisch eine Verbindung zu einer zuständigen Ansprechperson (Feuerwehrmitglied) aufgebaut. Zur gleichen Zeit ertönt eine Bandansage bis die Telefonverbindung steht. Danach wird Ihr Notruf von dieser Person entgegengenommen.

 

Wichtig!

Diese Einrichtung sollte nur dann betätigt werden, wenn kein telefonisches Absetzen eines Notrufes (Notruf 122) möglich ist!



... was die verschiedenen Sirenensignale bedeuten?

Sirenenprobe

 

Dauerton von 15 Sekunden

 

Jeden Samstag um 12 Uhr ertönt dieses Signal zur Überprüfung der Sirene. 

Feuerwehreinsatz

Dauerton 3x 15 Sekunden lang und

Unterbrechung mit 2x 7 Sekunden

 

Das Sirenensignal "Feuerwehreinsatz" ertönt 3 Minuten nach der sogenannten "Stillen Alarmierung" (Alarmierung der Feuerwehrmitglieder mittels Funkpager und Blaulicht SMS) sofern der anstehende Alarm nicht innerhalb der obengenannten Zeit in der Zentrale des Feuerwehrhauses quittiert wird.

 

Das Signal wird im Bedarfsfall wiederholt.

Zivilschutzalarm

WARNUNG:

Ein gleichbleibender Dauerton in der Länge von 3 Minuten . Dieses Signal wird ausgelöst, wenn die Bevölkerung vor herannahenden Gefahren gewarnt werden soll (Elementarereignisse, technische Katastrophen, Radioaktivität).

 

Radio oder TV (ORF) einschalten und Verhaltensmaßnahmen beachten.

ALARM:

Ein auf- und abschwellender Heulton von mindestens 1 Minute Dauer bedeutet die Gefahr steht unmittelbar bevor.

 

Radio TV (ORF) einschalten und Verhaltensmaßnahmen beachten.

ENTWARNUNG:

 

Ein gleichbleibender Dauerton von 1 Minute (nur nach vorausgegangenem Alarmsignal) heißt Ende der Gefahr. Beachten Sie weiterhin die Durchsagen im Radio oder TV, da es vorübergehend bestimmte Einschränkungen geben kann.


In Österreich findet jährlich am ersten Samstag im Oktober eine Probe aller in Österreich verfügbaren Sirenen (insgesamt 8120 Stück) statt. Sie werden darüber rechtzeitig beispielsweise auf unserer Homepage bzw. über die Gemeindenachrichten informiert.


... wie du dich in einem Tunnel verhältst?

Bei jeder Fahrt durch den Tunnel:

  • Tunnelname für den Notfall merken
  • Abblendlicht einschalten
  • Sonnenbrille abnehmen
  • Geschwindigkeitsbegrenzung einhalten
  • rechtzeitig den richtigen Fahrstreifen wählen
  • Radio (Verkehrsfunk) einschalten
  • Sicherheitsabstand einhalten
  • Überholen im Tunnel nur wenn es erlaubt ist

Zusätzlich für LKW–Fahrer:

  • Höhe des Ladegutes bzw. Fahrzeuges beachten
  • Gefahrenvorschriften einhalten

Bei einem Unfall im Tunnel:

  • Unfallstelle absichern
  • Notruf mittels Notrufsäule bzw. Notrufnische
  • oder blaue Alarmtaste drücken
  • Handy nur dann verwenden, wenn genauer Standort bekannt gegeben werden kann

Geben sie an:

  • WAS ist passiert
  • WO (Name des Tunnels, Fahrtrichtung, Standort)  
  • WIE sind die Gegebenheiten (verletzte, eingeklemmte oder vermiste Personen bzw. deren Anzahl)
  • WER ruft an 

Bei Brand im Tunnel:

  • Notruf mittels Notrufsäule bzw. Notrufnische
  • oder rote Alarmtaste drücken
  • Handy nur dann verwenden, wenn Standort genau bekannt gegeben werden kann

Geben sie an:

  • WAS ist passiert
  • WO (Name des Tunnels, Fahrtrichtung, Standort)  
  • WIE sind die Gegebenheiten (verletzte, eingeklemmte oder vermisste Personen bzw. deren Anzahl)
  • WER ruft an 

Was ist zu tun?

  • Löschversuch mit dem eigenem KFZ-Löscher oder dem aus der Notrufnische
  • Lüftung ausschalten – nicht Rauchen!
  • auf keinem Fall das Fahrzeug wenden
  • für alle nicht direkt am Unfall und/oder Brand Beteiligten bzw. im Stau Stehenden gilt:  Warnblinkanlage einschalten – Motor abstellen – Fenster schließen
  • bei starkem Rauch, Fahrzeug sofort verlassen – Autoschlüssel stecken lassen - Flucht über den kürzesten Weg Richtung Tunnelportal oder gekennzeichnete Notausgänge (vergessen Sie kein Kind oder Tier im Auto)
  • folgen sie den Anweisungen der Einsatzkräfte

Alarmierung im Tunnel:

unbedingt Notrufeinrichtungen im Tunnel verwenden, dadurch erfolgt automatisch:

  • Tunnel wird auf gelb-blinkend geschaltet (eigene Sicherheit)
  • Überwachungskameras werden auf deinen Standort geschaltet
  • Einsatzkräfte wissen dadurch den genauen Standort

Achtung bei Handyalarmierung:

  • Kein gelb blinkender Tunnel (keine Sicherheit)
  • Keine Kamera wird aufgeschaltet
  • Tunnelwart und Einsatzkräfte wissen nicht wo sie sich befinden
  • mit dem Handy nur alarmieren, wenn der Standort genau bekannt gegeben werden kann!!

Bei Stau im Tunnel:

  • im Fahrzeug bleiben
  • Warnblinkanlage einschalten
  • Motor abstellen
  • Fenster schließen – nicht Rauchen
  • Verkehrsfunk und Lautsprecherdurchsage beachten
  • auf keinen Fall das Fahrzeug wenden

Bei einer Panne im Tunnel:

  • Fahrzeug möglichst weit rechts am Fahrbahnrand abstellen (wenn möglich Abstellnische)
  • mit Warnblinkanlage und Pannendreieck absichern
  • Notruf mittels Notrufsäule bzw. Notrufnische
  • Handy nur dann verwenden, wenn Standort genau angegeben werden kann
Verkehrsdreieck immer gut ersichtlich platzieren
Verkehrsdreieck immer gut ersichtlich platzieren
immer eine Rettungsgasse bilden
immer eine Rettungsgasse bilden