Der Spatenstich


 

Am 28.06.2002 fand um 18:00 Uhr in Spital/Pyhrn die Spatenstichfeier für den Neubau des Feuerwehrzeughauses statt. Es waren zahlreiche Ehrengäste aus der Politik, der Wirtschaft und der Feuerwehr anwesend. Der, die Bauaufsicht führende, Baumeister Ing. Siegfried Kniewasser wies auf die Größe des Bauvorhabens hin und verwunderte die Anwesenden mit einer kurzen Statistik über die zu verbauende Menge an Materialien. Die Bauzeit des Gesamtprojektes wird ca. 14 Monate betragen und dafür steht eine Bausumme von ca. 1,9 Mio. Euro zur Verfügung. Bgm. Labg. Wolfgang Schürrer unterstrich in seiner Rede die Wichtigkeit einer zeitgemäßen Ausstattung und Unterbringung einer Stützpunktfeuerwehr wie diese in Spital/Pyhrn gegeben ist. Als Zusatznutzen dieses Bauvorhabens wurde die gleichzeitige Errichtung eines neuen Bauhofes hervorgehoben. Der Abschnittskommandant Brandrat Franz Pirhofer und der Bezirkskommandant Oberbrandrat Johann Ramsebner wiesen in ihren Ansprachen auf die Notwendigkeit des neuen Zeughauses in Spital/Pyhrn hin, da im derzeitigen Zeughaus der Platz für die notwendigen Ausrüstungsgegenstände und Fahrzeuge zu gering war. Landesrat Ackerl und Bezirkshauptmann Spelitz wiesen darauf hin das es die moralische Pflicht der Politik sei, für die öffentliche Sicherheit zu sorgen und darum auch Einsatzorganisationen zeitgemäß auszurüsten. Nach Durchführung des Spartenstiches wurde von der FF Spital/Pyhrn für das leibliche Wohl aller Anwesenden gesorgt. An dieser Stelle sei auch der Bevölkerung und besonders den ortsansässigen Holzspendern für ihre Spendenfreudigkeit gedankt.

 

Baufortschritte

Bereits lange vor Beginn der Bauarbeiten wurde bei den örtlichen Bauern eine Holzsammelaktion gestartet, wo durch die Spendenfreudigkeit 430 Festmeter Holz aufgebracht werden konnten. Die Holzbringung wurde von den Kameraden der FF Spital übernommen.
 

 

Die Baggerungs- und Aushubarbeiten gestalteten sich durch das reichlich auftretende Grundwasser sehr schwierig. Trotzdem konnte die Platte problemlos betoniert werden.
 

 

Nach Überwindung der Feuchtigkeitsprobleme und Betonierung der Platte und des Kellers konnte mit dem Bau des eigentlichen Gebäudes begonnen werden.
 

 

Der Dachstuhl wurde ausschließlich aus dem gespendeten Holz der örtlichen Bauern und Waldbesitzer gefertigt und stellt eine der modernsten Bauweisen für Feuerwehrzeughäuser dar.
 

 

Am 13.12.2002 kam es nach Abschluß des Dachstuhls zur Gleichfeier. Unter großer Teilnahme der beschäftigen Firmen und deren Mitarbeiter sowie der Feuerwehrkameraden wurde die Fertigstellung des Dachstuhls gefeiert.

Labg. und Bürgermeister Schürrer, Baumeister Ing. Kniewasser sowie Kommandant Brandrat Pirhofer zeigten sich erfreut über bisherigen Baufortschritt und wünschten allen Beteiligten weiteren, schnellen und unfallfreien Baufortschritt.

Die Zeremonie wurde von einem Bläserduo (Erich und Manuel Lichtenwöhrer) musikalisch untermalt.
 

 
 

Im Anschluss wurde mit Hochdruck an der Fahrzeughalle gearbeitet
 

 

Schließlich wurden auch die Außenarbeiten vorangetrieben.